Einwahl mit BSD – DSL

DSL wird immer beliebter – da es auch immer günstiger wird. 🙂 Unter BSD geht
es natürlich auch. Hier ein minni HOWTO für die „Einwahl“ beim Provider mit DSL.
Mit der Option den Rechner dann auch als Gatewayrouter für sein privates Heimnetz
zu nutzen.


„Installieren“:
# vi /usr/src/sys/i386/conf/KERNEL

device ppp
options NETGRAPH
options NETGRAPH_ETHER
options NETGRAPH_SOCKET
options NETGRAPH_PPPOE

Anschließend Kernel bauen und installieren.

Konfigurieren:
# vi /etc/ppp/ppp.conf

default:
set device PPPoE:xl0
set log Phase chat lcp ipcp ccp tun command
set dial
set crtscts off
set speed sync
set timeout 900
set login
set authname username
set authkey password
set ifaddr 0 0
add default HISADDR
accept lqr
enable dns
disable deflate
disable pred1
disable vjcomp
disable acfcomp
disable protocomp


Statt „xl0″ bei ’set device PPPoE:‘ muss das jeweilige kürzel der Netzwerkkarte
stehen an dem das DSL-Modem hängt. Hier: die erste Intel Netzwerkkarte.

# vi /etc/rc.conf

# Da NIC und DSL-Modem direkt miteinander sprechen brauchts keine Netzwerkkonfig
ifconfig_xl0=“up“
# Wenn der Rechner auch gleich Gateway sein soll dann enablen
gateway_enable=“YES“

# vi /etc/rc.local

# Fire up dsl
ppp -auto -nat default

Fertig. Ja, wirklich.
Wenn nun eine Netzwerkanfrage ins Internet[tm] gestartet wird wird automagisch
die DSL-Verbindung aufgebaut und mit „timeout“ nach 15 minuten (900 Sek.) idle
Zeit wieder getrennt. Ein „timeout 0“ (oder Netzwerktraffic) verhindert dies.