IPv6

IPv6 ist zwar nur eine zukunftslose, nutzlose und unötige Spielerei einiger technikverliebter Freaks die sich aufspielen müssen – (Sonst würde inzwischen ja wohl auch der allerletzte dreckige Hinterwaldprovider endlich mal, native, IPv6 anbieten, oder?) – aber was solls…

(Nein, ich habe nicht erst seit heute IPv6. ;-p)

 

Eine, via NDP („auto config“ bei IPv6), vergebene Addresse setzt sich normalerweise folgendermaßen zusammen:
Die ersten vier „Stellen“ bezeichnen immer das Netz welches man zugewiesen bekommt (meist ein /64).
Die letzten vier „Stellen“ sind die MAC-Addresse des Netzwerkinterfaces (obgleich diese nur drei stellen benötigt – so kann man die letzte Stelle z.B. benutzen um 65534 Addressen pro Interface zu setzen). Bei händischer Vergabe muss man sich natürlich nicht daran halten. 😉
Im Bild sieht das so aus: https://www.ripe.net/manage-ips-and-asns/ipv6/ipv6-subnetting-card/ipv6-subnetting-card

 

FreeBSD

1. Via Tunnelbroker
Ich beziehe die connectivity hier von Hurricane Electric (http://www.tunnelbroker.net/)
(Interfacename: gif0)

vim /etc/rc.conf

# Gatewayinterface Nr. 0 aktivieren
gif_interfaces=“gif0″
# Start und ende des Gateways (IPv4)
gifconfig_gif0=“Meine_IPv4_IP IPv4_IP_vom_Tunnelbroker_endpunkt“
# Aktivieren von IPv6
ipv6_enable=“YES“
# Mein gif0 interface bekommt die „Client IPv6 address“
ipv6_ifconfig_gif0=“2001:470:dead:beef::2″
# Der Defaultrouter ist selbstverständlich die Gegenseite, der „Server IPv6 address“
ipv6_defaultrouter=“2001:470:dead:beef::1″

# Anschließend IPs aus dem, per default zu bekommendem, /64 Netz vergeben:
ipv6_ifconfig_gif0_alias0=“2001:470:dead:beef::5 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_gif0_alias1=“2001:470:dead:beef::6 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_gif0_alias2=“2001:470:dead:beef::7 prefixlen 64″
# usw. usf…
#
# Wenn man zusätzlich noch ein /48 Netz nimmt braucht das noch eine Route
# Setzen der statischen IPv6 route für das Routed/48 Netz
ipv6_static_routes=“v601″
ipv6_route_v601=“2001:470:1234::/48 2001:470:dead:beef::2″

# Anschließend auch hier IPs vergeben
ipv6_ifconfig_gif0_alias3=“2001:470:1234::5 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_gif0_alias4=“2001:470:1234::6 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_gif0_alias5=“2001:470:1234::7 prefixlen 64″
# usw. usf…

Mittels „/etc/rc.d/network_ipv6 restart“ aktiv werden lassen oder händisch…

…auf der Shell:
ifconfig gif0 Meine_IPv4_IP IPv4_IP_vom_Tunnelbroker_endpunkt
ifconfig gif0 inet6 2001:470:dead:beef::2 2001:470:dead:beef::1 prefixlen 128
route -n add -inet6 default 2001:470:dead:beef::1
ifconfig gif0 up

ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:dead:beef::5 prefixlen 64
ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:dead:beef::6 prefixlen 64
ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:dead:beef::7 prefixlen 64

route -n add -inet6 2001:470:1234::/48 2001:470:dead:beef::2
ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:1234::5 prefixlen 64
ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:1234::6 prefixlen 64
ifconfig gif0 inet6 add 2001:470:1234::7 prefixlen 64

 

2. Natives IPv6
(Interfacename: fxp0)
Wenn man das normal übliche „auto configuration“ via NDP benutzt braucht man nichts weiter zu konfigurieren! Ausser ggf. „ipv6_network_interface“. Ich aber nagle die Addressen lieber fest (bei Servern ist das IMHO auch empfehlenswert).

vim /etc/rc.conf

# Aktivieren von IPv6
ipv6_enable=“YES“
# IPv6 auf ein Interface „festnageln“ (default=aute => alle interface)
ipv6_network_interface=“fxp0″
# Normales vergeben einer statischen IP-Addresse, hier halt IPv6 🙂
ipv6_ifconfig_fxp0=“2001:470:dead:beef::2″
# Normales setzen der defaultroute
ipv6_defaultrouter=“2001:470:dead:beef::1″

# Anschließend ggf. weitere IPs, wie normal, vergeben
ipv6_ifconfig_fxp0_alias0=“2001:470:dead:beef::5 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_fxp0_alias1=“2001:470:dead:beef::6 prefixlen 64″
ipv6_ifconfig_fxp0_alias2=“2001:470:dead:beef::7 prefixlen 64″
# usw. usf…

Mittels „/etc/rc.d/network_ipv6 restart“ aktiv werden lassen oder händisch…

…auf der Shell:
ifconfig fxp0 inet6 2001:470:dead:beef::2 prefixlen 64
route -n add -inet6 default 2001:470:dead:beef::1

ifconfig fxp0 inet6 add 2001:470:dead:beef::5 prefixlen 64
ifconfig fxp0 inet6 add 2001:470:dead:beef::6 prefixlen 64
ifconfig fxp0 inet6 add 2001:470:dead:beef::7 prefixlen 64

Die „Nachbarn“ findet man mittels „ndp -an“

 

Solaris
1. Via Tunnelbroker
(Interfacename: bge0)

vim /etc/hostname6.bge0

your_hostname

vim /etc/hostname6.ip.tun0

tsrc Meine_IPv4_IP tdst IPv4_IP_vom_Tunnelbroker_endpunkt up
addif 2001:470:dead:beef::2 2001:470:dead:beef::1 up

ifconfig ip.tun0 inet6 plumb up
route -p add -inet6 default 2001:470:dead:beef::1

 

2. Natives IPv6
(Interfacename: bge0)

vim /etc/hostname6.bge0

your_hostname

vim /etc/inet/ipnodes

2001:470:dead:beef::2 your_hostname

vim /etc/inet/hosts

2001:470:dead:beef::2 your_hostname

ifconfig bge0 plumb up
route -p add -inet6 default 2001:470:dead:beef::1