ClamSMTP – Eine schlanke Alternative zu AMaViS

Wenn man nicht den großen, fast schon bloatigen, AMaVis braucht sondern nur seine Mails, mit ClamAV, nach Viren scannen will ist mit ClamSMTP gut bedient. ClamSMTP ist ein schlanker, schneller, kleiner Proxy der die Mails per SMTP annimmt, durch ClamAV schleust und dann, je nach Ergebniss, dropt, bounced oder wieder per SMTP weitergibt.

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RT – Request Tracker

Aus gegebenen Anlass und zu Dokumentationszwecken:
Meiner Meinung nach das beste Ticketsystem im Vergleich zu z.B. BMCs Remedy oder Atlassians JIRA und Co.
Neben diversen Rollen und sehr fein granulierbaren Berechtigungen kann man auch scripte zwecks automatisiertem zuweisen(assign), beantworten, kommentieren, zusammenfüheren(merge) von Tickets sowie auch notifizierungen (auch extern via IRC/Pager) bei Statusänderung durchführen. Die primäre Kommunikation erfolgt jedoch per Mail. Eigene Felder (CustomFields) lassen sich ebenso selbstverständlich einrichten wie FAQ- und Default-Antworten.
Einen Fehler hat das ganze jedoch: die Dokumentation hat noch sehr viel Potential zum wachsen – um es freundlich auszudrücken. Gut, Best Practical Solutions, die macher von RT, will ja mit Support Geld verdienen… daher gibt es hier auch noch einige scripting Beispiele die über das eigentliche installieren hinaus gehen.

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WWW::Selenium – Mittels Perl den Browser fernsteuern

Wenn WWW::Mechanize an seine Grenzen (z.B. JavaScript welches den DOM modifiziert usw.) stößt ist es Zeit für Selenium. Selenium startet einen Browser der Wahl und steuert diesen komplett fern. Benutzt also die Parsingengine des Browsers welche bisher immernoch am besten funktioniert. Damit lassen sich meistens auch die krudesten Webseiten automatisch bepuscheln.
Da Selenium java ist und den kompletten Browser startet ist es eher nicht für Lasttests gedacht sondern eher für eine „automatisierte“ QS (QualitätsSicherung) mit der sich testen lässt ob eine Websete/WebApplikation sich so verhält wie sie soll. AKA <BuzzWord>Regressionstests</BuzzWord>.

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DRBD – Raid1 via Netzwerk

DRBD (Distributed Replicated Block Device) ist ein Kernelmodul welches sich zwischen Filesystem und Plattentreiber quetscht.
Die Daten, die auf die Platte geschrieben werden, werden über das Netzwerk an einen Clusterpartner schickt, damit dieser die Daten ebenfalls auf die Platten schreibt. Genau wie bei Raid1, jedoch das hier die Platten nicht in einem Rechner sind, sondern in zweien.
Sehr interessant für Cluster, wo der Datenbestand überall gleich sein muss, man aber kein Geld für NFS o.ä. ausgeben möchte oder kann.
Da es ein Kernelmodul ist ist es auch deutlich performanter als Lösungen mit rsync oder ähnlichem. Da es zudem unabhängig vom Filesystem ist, da es sich, wie bereits erwähnt, zwischen Filesystem und Plattentreiber „quetscht“, ist es deutlich besser und performanter als Lösugen z.B. via LVM o.ä. – Wobei es natürlich mit LVM gut zusammenarbeitet. Es steht unter der „GNU General Public License v2“ und ist frei erhältlich.

[Updated: 05.12.2010]

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